FöRDERMöGLICHKEITEN


Aufstiegsstipendium/Begabtenförderung
Eine Maßnahme für die gezielte Begabtenförderung ist das Programm Aufstiegsstipendium. Dieses Stipendium erhalten beruflich talentierte Menschen, die während ihrer Ausbildung und darüber hinaus mindestens zwei Jahre lang besondere Leistungen vorgewiesen haben. Sie können über ein dreistufiges Auswahlverfahren in die Förderung aufgenommen werden. Die Fördermittel stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereit. Als Stipendiat/-in können Sie über den Förderzeitraum von 3 Jahren Zuschüsse von insgesamt 5.100 € für förderfähige
Weiterbildungen beantragen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.begabtenfoerderung.de

Bildungsgutschein
Lehrgangskosten, Fahrkosten, Kosten für auswärtige Unterkunft, Verpflegung und auch Kinderbetreuungskosten können übernommen werden. Ansprechpartner ist die Arbeitsagentur an Ihrem Wohnort. Ausführliche Informationen finden Sie auch
im Internet unter www.arbeitsagentur.de.

Bildungsscheck (NRW)
Mit dem Bildungsscheck werden private und betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen zur Hälfte, höchstens aber bis zu 500 EUR aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bezuschusst. Ansprechpartner ist die Bildungsberatungsstelle des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Internet unter www.bildungsscheck.nrw.de finden Sie eine Adressliste.

Benachteiligte und Behinderte
Ausführliche Informationen zur Förderung durch die Bundesagentur finden Sie im Internet unter www.arbeitsagentur.de.

Berufliche Rehabilitation
Alle Informationen finden Sie bei der Arbeitsagentur an Ihrem Wohnort oder im Internet unter www.arbeitsagentur.de und www.deutsche-rentenversicherung.de.

IHK Qualifizierungsvereinbarung im Rahmen des Projektes »Einstiegszeit für Jugendliche in Brandenburg«
In der Regel werden bis zu maximal 70 % der Qualifizierungskosten übernommen. Ausführliche Informationen erhalten Sie im Internet unter www.ihk-projekt.de, auch unter www.ez-brandenburg.de und unter www.esf.brandenburg.de.

Der Europäische Sozialfonds
Der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union unterstützt in mehreren Programmen individuelle Fort- und Weiterbildungen und fördert Berufschancen.

Prämiengutschein
Weiterbildungswillige Menschen erhalten mit dem Prämiengutschein als Komponente der staatlichen Bildungsprämie, einmal jährlich einen Zuschuss über die Hälfte der Kosten der Weiterbildungsmaßnahme. Seit 1. Januar 2010 beträgt der maximale Gutscheinwert 500 EUR. Um Anspruch auf den Prämiengutschein geltend zu machen, darf das Brutto-Jahreseinkommen 25.600 EUR bzw. 40.000 EUR (Ehepaare) nicht übersteigen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bildungspraemie.info.

Förderung durch die Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) Brandenburg GmbH
Informationen über die verschiedenen Fördermöglichkeiten der LASA Brandenburg finden Sie im Internet unter www.lasa-brandenburg.de.

Qualifizierungsscheck (Hessen)
Durch den Qualifizierungsscheck wird eine Anteilfinanzierung von 50 % der Kosten einer Bildungsmaßnahme,
höchstens aber 500 EUR pro Person und Kalenderjahr gefördert. Ihr Ansprechpartner sind die Beratungsstellen des Landes Hessen.
Im Internet unter www.qualifizierungsschecks.de finden Sie eine Adressliste.

Bildungsurlaub
Der Bildungsurlaub ist der Rechtsanspruch von Arbeitnehmern gegenüber Arbeitgebern auf bezahlte Freistellung von der Arbeit zur freigewählten Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen, die der beruflichen Weiterbildung dienen.
Für jedes Bundesland gelten unterschiedliche Bildungsurlaubs-Regelungen. Ausführliche Informationen für alle Bundesländer und auch für das Ausland finden Sie unter www.bildungsurlaub.info.

Freie Stiftungen und andere Einrichtungen
Verschiedene Stiftungen und gemeinnützige Einrichtungen beteiligen sich an Kosten von Fortbildungen und beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen.

GPN – Gesellschaft für Personalentwicklung Nord mbH
Führt Unternehmen zielsicher durch die Prozesse der Personal- und Organisationsentwicklung. Weitere Informationen finden Sie unter www.gpnord.de

Initiative Bildungsfonds
Die bankenunabhängige und sozialverträgliche Initiative folgt der Überzeugung, dass jeder lernende Mensch die finanziell benötigte Unterstützung erhalten soll.
Aufbaustudien und weiterführende Masterstudiengänge werden ohne Altersbeschränkung gefördert. Sicherheiten werden nicht verlangt, lediglich eine Schufa-Prüfung wird durchgeführt. Voraussetzungen sind die Immatrikulation an einer staatlich anerkannten Universität und das Bestehen des mehrstufigen Online-Bewerbungsverfahrens.

Bildungsfonds Deutsche Kreditbank
Der Studenten-Bildungsfonds der Deutschen Kreditbank ist mit 50 Mio EUR. ausgestattet. Studenten an Universitäten, Fachhochschulen und privaten Bildungseinrichtungen können ohne die gängigen Sicherheiten einen günstigen Studienkredit aufnehmen. Voraussetzung ist, dass der Student bei Studienbeginn nachweislich nicht älter war als 30 Jahre.

Meister-Bafög für Osteopathie
Ansprechpartner ist das Amt für Ausbildungsförderung in Ihrer Nähe. Eine Liste der Anlaufstellen und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.meister-bafoeg.info.

Soldaten/-innen /Berufsförderungsdienste der Bundeswehr
Soldaten der Bundeswehr können nach dem Soldatenversorgungsgesetz gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfd.bundeswehr.de.

WeGebAU
Das Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit zur »Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen« kann die Lehrgangskosten, die Fahrkosten, Kosten für auswärtige Unterbringung und auch Kinderbetreuungskosten übernehmen. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit an Ihrem Wohnort. Ausführliche Informationen unter www.arbeitsagentur.de.

Weiterbildungsdarlehen
Die staatliche Bildungsprämie besteht aus den drei Komponenten Prämiengutschein, Weiterbildungssparen und Weiterbildungsdarlehen. Das Weiterbildungsdarlehen gilt, unabhängig von der Höhe und Form des Einkommens, für alle Verbraucher. Selbst teure Fort- und Weiterbildungen können mit dem Weiterbildungsdarlehen durch staatliche Banken oder Sparkassen günstig und ohne individuelle Bonitätsprüfung finanziert werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei den Landesbanken, den Sparkassen und der KfW Bankengruppe.

Weiterbildungssparen
Um Weiterbildungen zu finanzieren, ist eine Entnahme aus dem angesparten Guthaben der vermögenswirksamen Leistungen, auch vor Ablauf der Sperrfrist, erlaubt.
Infos zu diesem Thema erhalten Sie im Internet unter www.bildungspraemie.de.

Allgemeine Informationen
Allgemeine Informationen zum Thema Fördermöglichkeiten von Weiterbildungen finden Sie im Internet unter www.bmbf.de
und unter http://ec.europa.eu/education/index_de.htm. Die Broschüre »Weiterbildung finanzieren« der Stiftung WARENTEST vom Dezember 2008 gibt Ihnen einen Überblick über einige Fördermöglichkeiten

Link http://www.test.de/themen/bildung-soziales/infodok/-Weiterbildung-finanzieren/1740203/1740203/

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